Der Bandscheibenvorfall und die Handkassa

Vor etwa 8 Monaten war die Vorstellung, mich nach sehr(!) langer Zeit „laufend“ zu bewegen fast unvorstellbar. Der Leidensdruck war allerdings sehr hoch, die Wahrscheinlichkeit eines Bandscheibenvorfalles lag bei etwa 75 % und die Schmerzen dauerten monatelang 24/7 an. Es war also höchste Zeit für „mitigating actions“ und das bedeutete kostspielige Physiotherapie und regelmäßiges Joggen!

Etwa 60 % meiner Kunden im Profit und Non-Profit-Bereich, die ich in den letzten 16 Jahren in Veränderungsprozessen begleitet habe, haben mich zu einem Zeitpunkt beauftragt als der Leidensdruck schon relativ hoch war. Der („Bandscheiben-“) Vorfall äußerte sich zum Beispiel in Form einer nicht nachvollziehbaren, plötzlichen Reduktion des Bargeldes in der Handkassa, veralteter Strukturen im Finanzbereich, die zu hohen Ineffizienzen führten und eines Kostenanteil des Finanzbereiches, der über 3 % des Umsatzes angestiegen war, Lieferverzögerungen verursacht von Lieferanten, die schließlich zu hohen Pönale Zahlungen an den Kunden führten oder ähnlichem.

Mangelnde Wahrnehmung durch fehlende Transparenz:

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass all diese Probleme und Herausforderungen zu einem sehr späten Zeitpunkt erkannt und noch viel später gelöst wurden. Der Bandscheibenvorfall entsteht auch nicht von heute auf morgen. Die Ursachen sind historisch gewachsen, bestehen über einen relativen langen Zeitraum und sind auf Ereignisse zurückzuführen, die nicht gemessen und visualisiert und auch nicht wahrgenommen werden.

Risiken, Ineffizienzen, Kostensteigerungen und unvorhersehbare Ereignisse so früh wie möglich abzuwenden war aufgrund der rasanten Entwicklung der technologischen Hilfsmittel noch nie so einfach. Digitalisierung im Unternehmen zu starten ist JETZT erforderlich und die Umsetzung ist gar nicht so schwierig. Mehr dazu in meinem nächsten Blog.

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